Tagebucheintrag 16. Januar 2022

Das neue Jahr ist schon zwei Wochen alt. Ich nehme mir schon seit Silvester vor, meine Vorhaben für 2022 in Worte zu fassen und genau zu überlegen, was mir das Jahr bringen soll.

Natürlich wünsche ich mir, genau wie du sicher auch, dass man die Normalität wieder bekommt. Aber neben Corona gibt es auch ein Leben für mich – ein Leben für uns als Familie, welches noch viel wichtiger ist.

Positiv denken

Von Natur aus, bin ich ein kleiner unverbesserlicher Optimist. Was natürlich nicht immer toll ist und einen oft in missliche Lagen bringt. Aber man behält dadurch auch immer das Positive im Auge und verliert es auch nicht.

Deswegen soll auch 2022 viele wundervolle Sachen bereit halten und da ich mich nicht so gerne auf Zufälle verlassen möchte, nehme ich dieses Vorhaben einfach selber in die Hand.

Aus diesem Grund nehme ich ein paar Dinge vor:

Mehr Zeit mit tollen Menschen verbringen

Zu Silvester, als ich mir Gedanken über das kommende Jahr gemacht habe, wurde ich ein wenig sentimental. Denn mir ist aufgefallen, wie selten ich mit den Mädels weg war oder wie selten wir uns einfach nur sehen konnten.

Dieses Vorhaben klappte in den ersten zwei Wochen schon Mal richtig gut. Auch wenn es “nur” auf einen Kaffee nach dem Kinderwegebringen war, sieht man sich, ist beisammen und hält sich auf dem Laufenden. Oder einen Nachmittag, sogar mit den Kindern, hat super funktioniert. So langsam kommen die Kinder in das Alter, dass sie auch eine kurze Zeit alleine spielen und die Mamas Kaffee trinken können. Man geht nach Hause und fühlt sich, wie nach einem kleinen Kurzurlaub.

Sich selber ernst nehmen

Weißt du, was man mir immer wieder nach sagt?

“Suse ist immer da, wenn man sie braucht”

Das soll auch so bleiben, aber nicht mehr um jeden Preis. So oft habe ich JA gesagt und mich selber hinten angestellt. Wie oft war ich zu feige, zu sagen, dass es nicht klappt. Und siehe da – ist man ehrlich zu sich und zu anderen findet man eine Lösung. Hier ist das Geheimnis:

SEI MUTIG

Ich möchte mich weiterbilden

Vor Corona – wahnsinn das ist schon zwei Jahre her – habe ich gesagt, dass ich meinen Beruf sehr liebe, aber unbedingt was neues lernen möchte. Perfekt wäre, wenn es sich mit dem Nagelstudio zu verbinden würde. Also kam der Gedanke, dass ich doch auch Wimpernstyling mit anbieten könnte. Dann kam Corona und es war nicht mehr “Schick” fremden Menschen so nah zu kommen, um ihnen im Gesicht einen Behandlung anzubieten. So wurde aus dem Vorhaben ein Wunsch. Der aber nicht komplett aufgegeben wird.

Nun hat sich etwas ganz neues ergeben. Ich habe eine Frau kennen gelernt, die mir eine undenkbare Chance gibt. Obwohl ich von ihrer Branche keine Ahnung habe, gibt sie mir die Möglichkeit, mich weiter zu bilden und daran zu wachsen. Das wird richtig spannend und ich habe da so viel Lust drauf.

Wenn ich gerade so darüber nachdenke, begannen in meinem Leben genau so die besten Geschichten:

  1. Das mit dem Nageldesign kann ich doch auch – probieren wir das. Heraus kam eine Selbstständigkeit seit 2007.
  2. Du hast noch nie einen Spinningkurs gegeben? Zu Hause belesen, Musik zusammen gestellt und dann tatsächlich Kurse gegeben.
  3. Wir suchen jemanden, der ein paar Nähanleitungen schreibt – Probiere ich und liebe es
  4. Noch nie 10 km am Stück gelaufen – das teste ich, das kann doch nicht so schwer sein. (Schwer war der Weg da hin aber ein mega gefühl)
  5. Da gibt es noch viele kleine Geschichten, die auch am Anfang undenkbar erschienen..

Sport frei

Auch hier möchte ich wachsen – nein, nicht in die Breite. Genau das Gegenteil soll der Fall sein.

Für 2021 hatte ich mir den Silvesterlauf vorgenommen. Eine kleine OP kam dazwischen und Sport war erstmal Nebensache. Nun ist alles prima und ich finde meine alte Form wieder. Der Plan ist:

  • Regelmäßig 10 km zu laufen (mindestens einmal im Monat)
  • Klimmzüge können
  • Den Schwabbelbauch weg trainieren (das wird das Schwerste Vorhaben)
  • Muskelaufbau an den Oberarmen und den Hintern
  • Und was ich ja richtig toll finde: wenn man die Schlüsselbeine toll sehen kann (meine Mädels habe ich lange damit genervt) und man kann sie schon etwas sehen … Aber noch besser wäre, wenn sie noch etwas stärker zu Sehen wären – nehme ich das einfach Mal mit in die Liste auf

Diese drei Hauptdinge sind doch ein guter Anfang, oder?

Ich halte dich auf dem Laufenden, wie sich das Jahr und die geplanten Dinge so entwickeln. Obwohl ich so gerne plane, hat meine Freundin A. heute erst zu mir gesagt, dass ich jemand bin, den man nicht einsperren sollte, wenn man was von mir möchte. Ich tu alles für jeden, aber am besten klappt das, wenn ich selber entscheiden kann. Und sie hat das so gut zusammen gefasst, dass ich ein wenig überrascht war. Zum einen, dass sie es so sieht und zum anderen, dass ich es so NICHT gesehen habe und sie Recht hat.

Ich bin neugierig. Bist du ein Planer oder ein Freigeist?

Viele Grüße Suse

 

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